Ein PRAKTIKUM als Meilenstein
- 29. Aug.
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Aug.
WARUM MEILENSTEIN KEIN GEWÖHNLICHES FITNESS- BZW. TRAININGSSTUDIO IST - meine PraktikumsZeit bei Meilenstein
Ein besonderer Praktikumsplatz – meine Zeit bei Meilenstein
Wenn man an ein Praktikum denkt, erwartet man normalerweise nicht unbedingt einen Meilenstein. Eher fünf Monate Kaffee kochen, Aufgaben abarbeiten, zuschauen und darauf warten, dass die Zeit irgendwie vorbeigeht. Bei mir kam es ein bisschen anders!
Denn mein Praktikum bei Meilenstein war tatsächlich genau das: ein ziemlich großer Meilenstein.

Kurz zu mir: Mein Name ist Natascha und ich studiere im 4. Semester Sportwissenschaften an der TUM (Technische Universität München). Im Rahmen meines Studiums durfte ich die fünf Monate Praktikum, die in diesem Semester vorgesehen sind, bei Meilenstein verbringen.
Als ich mich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz gemacht habe, wusste ich schon ziemlich genau, in welche Richtung es gehen sollte. Ich wollte ein Unternehmen finden, bei dem ich mehr über Gesundheitstraining und Therapie lernen konnte. Diese Bereiche haben mich schon immer interessiert, wurden im Studium bisher allerdings nur relativ kurz behandelt. Gleichzeitig wollte ich die Möglichkeit haben, ein bisschen in den Bereich Athletik hineinzuschnuppern. Hier lag bisher der Schwerpunkt meines Studiums und ich wollte herausfinden, ob dieser Bereich vielleicht doch etwas für mich sein könnte.
Also eigentlich ganz einfache Anforderungen: Gesundheit, Therapie und Athletik. Am besten alles unter einem Dach. Und wenn das Ganze dann auch noch ein Ort ist, an dem man sich wohlfühlt – umso besser.
Als ich auf die Website von Meilenstein gestoßen bin, habe ich all diese drei Bereiche wiedergefunden. Außerdem habe ich gesehen, dass die beiden Gründer jeweils Sportwissenschaft bzw. Gesundheitswissenschaft studiert haben. Auch die Art, wie sie sich selbst und ihre Arbeitsweise beschrieben haben, hat mir sehr zugesagt.
Also habe ich eine von gefühlt 100 Initiativbewerbungen formuliert – in der Hoffnung, dass ich dieses Mal zumindest innerhalb der nächsten Monate eine Rückmeldung bekommen würde.
Und tatsächlich: Schon wenige Tage später hat sich jemand bei mir gemeldet. Nicht, wie sonst so oft, mit einer automatischen E-Mail, sondern ganz persönlich am Telefon. Nach einem kurzen Gespräch waren wir uns, glaube ich, beide recht sympathisch und ich wurde zu einem Kennenlernen ins Studio eingeladen.
Als ich das erste Mal das Studio betreten habe, war ich ziemlich überrascht. Es sah überhaupt nicht so aus wie die Fitnessstudios, die ich bis dahin kannte. Statt trister Grautöne und mit Maschinen vollgestellter Räume erwarteten mich eine schöne Holzoptik und ein kleines, gemütliches Studio, das sehr persönlich eingerichtet ist und fast mehr an ein großes Wohnzimmer als an ein klassisches Gym erinnert. Nach dem Gespräch war ich mir sicher: Hier wollte ich mein Praktikum verbringen.
Zu meinem Glück bekam ich einige Tage später auch die Zusage. Ende März, mit Beginn meines Sommersemesters, ging es dann für mich los.
Ankommen im Team Meilenstein
In der ersten Woche hieß es erst einmal: sehr viele neue Menschen kennenlernen – sowohl aus dem Team als auch unter den Mitgliedern – und gleichzeitig Abläufe und Aufgabengebiete verstehen.
Relativ schnell wurde mir klar, dass dieses Studio mehr als nur ein Fitnessstudio ist. Der Umgang mit den Mitgliedern ist sehr persönlich, teilweise schon fast familiär. Auch die Mitglieder untereinander kennen sich gut, verabreden sich zum gemeinsamen Training oder trinken nach dem Training noch einen Kaffee zusammen.
Aktiv und offen auf Menschen zuzugehen fiel mir am Anfang ziemlich schwer. Ich hatte Angst, jemanden beim falschen Namen zu nennen, jemanden bei seiner Übungsausführung zu korrigieren, obwohl er das vielleicht gar nicht wollte, oder eine Übung zu kritisieren, die am Ende vielleicht sogar richtig ausgeführt wurde und die ich einfach noch nicht kannte.
Dadurch, dass mich das Team aber immer wieder positiv dazu ermutigt hat, einfach auf die Menschen zuzugehen, musste ich wohl oder übel über meinen Schatten springen. Und tatsächlich wurde ich von Woche zu Woche offener.
Mittlerweile macht es mir sogar Spaß, mich zwischendurch einfach mit den Mitgliedern zu unterhalten, zu hören wie es ihnen geht, was gerade in ihrem Leben passiert – und dabei die ein oder andere Lebensweisheit mitzunehmen.
Theorie trifft Praxis
Kommen wir aber zum fachlichen Teil. Anfangs bin ich viel mit den Gründern Thomas und Daniel mitgelaufen, habe sie bei ihren Terminen beobachtet, viele Fragen gestellt und durfte auch selbst immer wieder Fragen beantworten.
Dabei wurde mir relativ schnell bewusst, dass natürlich viele der Prinzipien, die wir im Studium gelernt haben, auch in der Praxis eine Rolle spielen. Die Theorie zu kennen und sie auf echte, individuelle Menschen anzuwenden, sind allerdings zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Natürlich wusste ich, wie man Kreuzheben oder Kniebeugen richtig vorzeigt und worauf bei der Technik zu achten ist. Doch dann steht plötzlich ein Mitglied oder Patient vor mir, der diese Übung noch nie in seinem Leben gemacht hat – und die Bewegung sieht völlig anders aus als das, was ich vorgemacht habe.
Woran liegt das? Welche verbalen Hinweise oder welches taktile Feedback können helfen, um die Technik am Ende richtig hinzubekommen? Und was mache ich, wenn ein Patient bei einer Übung Schmerzen hat? Woran könnte das liegen und welche Übung kann ich stattdessen zeigen?
Einen Trainingsplan für einen gesunden Menschen zu erstellen, der einfach nur Muskulatur aufbauen möchte – kein Problem. Aber was ist, wenn mein Kunde sportartspezifisch trainieren möchte oder seine Rückenschmerzen loswerden will? Wenn meine Kundin Osteoporose, Skoliose, Arthrose oder eine der unzähligen anderen Erkrankungen und Beschwerden mitbringt? Worauf muss man achten?
Viele dieser Dinge lernt man so nicht im Studium. Ich hatte allerdings das große Glück, bei Meilenstein so viele Fragen stellen zu können, wie ich wollte. Und dabei bekam ich meist nicht nur eine Antwort, sondern häufig mehrere verschiedene Perspektiven, Ansätze, Meinungen und Herangehensweisen von unterschiedlichen Mitgliedern des Teams.
Dadurch habe ich vor allem eines gelernt: Es gibt oft nicht die eine richtige Antwort. Menschen sind dafür zu unterschiedlich und die Lösung ihrer Probleme ist nur selten schwarz oder weiß.
Immer mehr Verantwortung
Im Laufe der Wochen durfte ich immer selbstständiger werden. Während meiner Schichten konnte ich die Trainingsfläche meist alleine betreuen und den Mitgliedern bei ihren Fragen zur Seite stehen.
Dank des großen Vertrauens, das mir entgegengebracht wurde, durfte ich auch lernen, wie man damit umgeht, wenn man einmal keine Antwort auf eine Frage hat. Ich habe gelernt, dass es niemals falsch ist, um Hilfe zu bitten. Und ich durfte erfahren, wie es sich anfühlt, Verantwortung zu übernehmen – bis hin zu der Frage, ob das Studio am Ende des Tages sauber und abgesperrt ist.
Wann immer ich die Möglichkeit hatte, durfte ich außerdem bei Physiotherapieterminen, Behandlungen und KGG zuschauen und mithelfen, unter Anleitung Kraftmessungen durchführen sowie bei Erstanamnesen zuschauen und assistieren.
Und ganz nebenbei habe ich noch jede Menge anderer Dinge gelernt: Ich habe Latte-Art gelernt, durfte das ein oder andere Gerät mehr oder weniger erfolgreich reparieren, kurze Artikel schreiben, im Service aushelfen und Infozettel gestalten.

Was bleibt?
Inmitten all dieser neuen Erfahrungen, des vielen neuen Wissens und der täglichen Herausforderungen durfte ich außerdem kennenlernen, wie es ist, in einem Team zu arbeiten, das sich gegenseitig unterstützt, wirklich gerne miteinander arbeitet und mit dem man jede Menge Spaß haben kann.
Ich habe nicht nur fachlich unglaublich viel gelernt, sondern auch für mich persönlich herausgefunden, wo meine Interessen und Stärken liegen. Ich weiß jetzt, dass die Arbeit mit Menschen für mich genau das Richtige ist – und dass ich meinen weiteren Weg gerne in Richtung Physiotherapie gehen möchte.
Vielen Dank an das gesamte Team von Meilenstein für alles, was ich in diesen fünf Monaten lernen und erleben durfte.
Disclaimer: Dieser Artikel wurde wahrhaftig und ohne inhaltliche Veränderung durch Meilenstein oder KI-gestützte Systeme eigenständig von unserer Praktikantin Natascha verfasst.
Auch wir sind stolz auf das, was sie über uns schreibt, auf die Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit bei uns gesammelt und geschildert hat – und vor allem auf die Entwicklung, die sie in dieser Zeit gemacht hat.
Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr von Herzen nur das Allerbeste. Und solltest Du am Ende des Artikels denken: „Natascha hat doch nur ein Praktikum bei Meilenstein gemacht …“ – dann frag sie am besten selbst. Persönlich. 😉
Denn Natascha hat sich entschieden, uns auch über ihr Praktikum hinaus als Sportstudentin treu zu bleiben und uns künftig bei einigen der oben genannten Aufgaben zu unterstützen.
Und deshalb bleibt uns eigentlich nur zu sagen:
Vielen Dank für alles, was war – und für alles, was noch kommt, liebe Natascha. ❤️
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Quellen:
Handwritten bei Natascha Knapp




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